
Glossar
DIN EN ISO 14001
Umwelt- und EnergiemanagementUmweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung.
DIN EN ISO 50001
Umwelt- und EnergiemanagementEnergiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung.
EMAS
Umwelt- und EnergiemanagementEco Management and Audit Scheme. Umweltmanagementsystem basierend auf der VO (EG) 1221/2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung.
SEU
Umwelt- und EnergiemanagementSignificant Energy Use. Im Rahmen der ISO 50001 müssen Bereiche mit wesentlichem Energieeinsatz ermittelt werden. Sie kennzeichnen sich dadurch, dass sie mehr als 5 % (10 %) des gesamten Energieverbrauches ausmachen.
EnPI
Umwelt- und EnergiemanagementEnergy Performance Indicator. Energie-Leistungskennzahlen, die die energiebezogene Leistung eines Unternehmens, einer Anlage oder eines Bereiches beschreiben.
Europäisches Klimaschutzgesetz
NachhaltigkeitVO (EU) 2021/1119 zur Schaffung des Rahmens für die Verwirklichung der Klimaneutralität. Festlegung der Klimaneutralität für das Jahr 2050.
Bundes-Klimaschutzgesetz
NachhaltigkeitKSG – Bundes-Klimaschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Beinhaltet das Ziel der Klimaneutralität bis 2045.
Bayerisches Klimaschutzgesetz
NachhaltigkeitBayKlimaG – Bayerisches Klimaschutzgesetz. Legt das Jahr 2040 als Ziel für die Klimaneutralität fest.
CSRD
NachhaltigkeitCorporate Social Responsibility Directive. Richtlinie (EU) 2022/2464 zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen. In-Kraft getreten am 05.01.2023. Mit der sog. Omnibus-VO wurde die Umsetzung der ursprünglichen CSRD gestoppt und eine Überarbeitung der Inhalte angekündigt.
CSR-RUG
NachhaltigkeitCSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz. Gesetzliche Grundlage in Deutschland für die Nachhaltigkeitsberichterstattung.
DIN EN ISO 14064-1
NachhaltigkeitTreibhausgase – Teil 1: Spezifikation mit Anleitung zur quantitativen Bestimmung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen und Entzug von Treibhausgasen auf Organisationsebene.
DIN EN ISO 26000
NachhaltigkeitLeitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung. Derzeit nicht zertifizierbare Norm zur Nachhaltigkeit.
ESG
NachhaltigkeitEnvironment Social Governance. Triple Bottom Line – drei Säulen der Nachhaltigkeit.
ESRS
NachhaltigkeitEuropean Sustainability Reporting Standards. Die ESRS-Standards bilden die Grundlage für die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD.
European Green Deal
NachhaltigkeitMitteilung der Kommission (COM 2019, 640) – Der europäische grüne Deal. Umgestaltung der EU-Wirtschaft für eine nachhaltige Zukunft. Seit Februar 2025 spricht die EU-Kommission von "Clean Industrial Deal" in dem viele ursprüngliche Forderungen des Green Deals reduziert werden sollen.
EU-Taxonomie
NachhaltigkeitVO (EU) 2020/852 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen. Dazu gehören verschiedene delegierte Verordnungen über Berichtspflichten (z. B. VO 2021/2178, VO 2021/2139).
Fit für 55
NachhaltigkeitEU-Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der Klimaziele und des European Green Deal. Der Name kommt von dem Ziel der EU, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 % zu senken.
GHG
NachhaltigkeitGreenhouse Gas Protocol. Standard zur Ermittlung und Veröffentlichung von Treibhausgas-Emissionen. Enthält die Definitionen von Scope 1, 2 und 3.
SDG
NachhaltigkeitSustainable Development Goals. 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen die mit Hilfe der Agenda 2030 umgesetzt werden.
VSME
NachhaltigkeitVoluntary Standard for Small and Medium-sized Enterprises. Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung für kleine und mittlere Unternehmen.
BRC
LebensmittelsicherheitBritish Retail Consortium; Herausgeber verschiedener globaler Standards für Lebensmittel, Verpackungen etc. Von der GFSI anerkannt.
CCP
LebensmittelsicherheitCritical Control Point; Deutsch: Kritischer Kontrollpunkt bzw. Kritischer Lenkungspunkt.
DIN EN ISO 22000
LebensmittelsicherheitManagementsysteme für die Lebensmittelsicherheit.
DGHM
LebensmittelsicherheitDeutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Herausgeber von Empfehlungen für mikrobiologische Richt- und Warnwerte zur Beurteilung von Lebensmitteln.
FMEA
LebensmittelsicherheitFehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse. Im Lebensmittelbereich angewandte Methode zur Bewertung von Risiken und Gefahren für die Lebensmittelsicherheit.
FSSC 22000
LebensmittelsicherheitFood Safety System Certification. Von der GFSI anerkanntes Managementsystem für die Lebensmittelsicherheit.
GFSI
LebensmittelsicherheitGlobal Food Safety Initiative.
HACCP
LebensmittelsicherheitHazard Analysis and Critical Control Points. Deutsch: Gefahrenanalyse und Kritische Kontrollpunkte (besser: Lenkungspunkte).
IFS
LebensmittelsicherheitInternational Featured Standards. Internationale Standards für Lebensmittelproduktion, -logistik, -verpackungen etc. Von der GFSI anerkannt.
LFGB
LebensmittelsicherheitLebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch).
LMHV
LebensmittelsicherheitBundesdeutsche Lebensmittelhygiene-Verordnung.
oPrP
LebensmittelsicherheitOperational Prerequisite Programs; Deutsch: operative Präventivprogramme. Darunter versteht man im Rahmen der ISO 22000 Vorbeugemaßnahmen, die regelmäßig dokumentiert und überwacht werden und dazu dienen, Risiken zu minimieren.
PrP
LebensmittelsicherheitPrerequisite Programs. Deutsch: Präventivprogramme. Dies sind im Rahmen der ISO 22000 Maßnahmen, die dazu dienen, die Basishygiene aufrecht zu erhalten.
